Uraufführungen

"Am Feuer"

"Am Feuer"

Uraufführung, 1.11.2016, Stückbox 6, neuestheater.ch. Regie: Ursina Greuel
Gefördert vom Fachausschuss Literatur, Basel-Stadt/ Baselland. Aufführung im Rahmen der “BuchBasel – Internationales LiteraturFestival 2016″. Gastspiele im Theater an der Winkelwiese Zürich, Schlachthaus Theater Bern, Burgbachkeller, Zug.
Werkstattinszenierung, 19.10.2017, Studiobühne Theaterwissenschaft München/ LMU. Regie: Katrin Kazubko und Jurij Diez
Chinesische Erstaufführung, 1.11.2018, Guangdong University Of Foreign Studies, Guangzhou. Regie: Jurij Diez

Michael Wolf in der Uraufführung „Am Feuer“, 1.11.2016

Ein Stück heizt ein“, SRF 2 Kultur, Kontext, 31.10.16
„Holliger stellt eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnt“, 3Sat, Kulturzeit, 20.10.16
„Von dramatischer Aktualität“, Die Oberbadische, 20.10.16
„30 Jahre nach Schweizerhalle stellt Lukas Holliger eine grosse Frage“, Schweizer Fernsehen, Kulturplatz, 19.10.16
„Der Basler Autor Lukas Holliger macht eine brisante Aussage“, Tele Basel, 1.11.16
„Holliger (…) hat mit «Am Feuer» das vielleicht erste Theaterstück geschrieben, das nur aus Fragen besteht.“, Basellandschaftliche Zeitung, 3.11.16
„Vier Sprechende paraphrasieren Fakten, die oszillierend ineinander übergehen und sich so zu einem sprachrhythmischen Text verweben“, Programm-Zeitung, Oktober 2016
„Kann man ein Theaterstück schreiben, das nur aus Fragen besteht? Holliger beweist es mit seinem neuen Stück auf subversiv raffinierte Weise“, Alfred Schlienger, 6.11.16

„Am Feuer“ an der Guangdong University Of Foreign Studies, Guangzhou, China, 1.11.2018


"Monster zertrampeln Hochhäuser"

"Monster zertrampeln Hochhäuser"

Werkstatt-Inszenierung, Schauspiel Essen, 2013. Regie: Anne Spaeter
Uraufführung, ARGEKultur, Salzburg, 9.5.2015. Regie: Michael Kolnberger
Schweizer Erstaufführung, Stückbox, Basel, 10.5.2015. Regie: Ursina Greuel
Szenische Lesung in Moskau, Präsentation russische Übersetzung & szenische Lesung im Stanislavsky Electrotheatre Moskau, 9.7.2018
Werkstatt-Inszenierung in Nowosibirsk, im Rahmen von „Minifest der neueren deutschsprachigen Dramatik“, eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Nowosibiorks 3.-4.3.19. Regie: Gemma Avetisyan

Nominiert für die Endrunde des „Berliner Stückemarkts“ 2011.
Publikumspreis bei „Stück auf!“ am Schauspiel Essen 2013.
Preis der Jugendjury bei „Stück auf!“ am Schauspiel Essen 2013.

Szenenbild Salzburger Uraufführung
Schweizer Erstaufführung: Michael Wolf, Krishan Krone
Monster zertrampeln Hochhäuser, Schauspiel Essen. Foto: Diana Küster
Evgeny Varava in "Monster zertrampeln Hochhäuser", Theater Potok, Nowosibirsk, 4.3.2019
Christian Tombeil, Intendant Schauspiel Essen (rechts)

 

 

 

 

 

„Monster zertrampeln Hochhäuser“ schafft es, Wohnungsnot, Bildungsferne und Neue Musik in einen unterhaltsamen Zimmerkrieg münden zu lassen“.
WAZ, 8.4.13
„Der Schweizer Autor Lukas Holliger hat mit „Monster zertrampeln Hochhäuser“ eine wunderbar-zynische Farce geschrieben“, Salzburger Nachrichten 28.4.15
„Viel Action, nicht wenig Witz, einiges Understatement! (…) „Die Aufführung bleibt packend!“ dreh-punkt kultur, Salzburg, 11.5.2015
„Ein faszinierendes Stück, in dem neben den Schauspielern der Wohnblock zur heimlichen Theaterfigur wird“, Kultur-Online, Salzburg, 11.5.2015
„Gutes Schauspielerfutter!“, Salzburger Nachrichten 11.5.2015
„Die Sprache ist dicht und hochstehend“, bz 9.5.15
„Auf dem Heimweg und am Tag danach kommt man ins Nachdenken“, Tages-Woche, Basel, 8.5.2015


"Menschliches Versagen"

"Menschliches Versagen"

Uaufführung, 2009, Theater Konstanz. Regie: Wulf Twiehaus.

 

 

2009 eingeladen zu den Baden-Württembergischen Theatertagen.
Die Hörspielfassung wird nominiert für den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden 2013.

„Holligers wuchtiger Wurf“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.6.2013
„…und das ist die Stärke des Abends. Wie in Ringen verlegt Holliger die Motive um den tragischen Kern, und im Zuschauer stellt sich die Assoziation ein, dies sei ein Ringen auch ums Verstehen“, theater heute, Juli 2009
„Im wahren Leben versucht die Bundesregierung schon länger, die Flugsicherung zu privatisieren. Bundespräsident Horst Köhler weigerte sich jedoch das Gesetz zu unterschreiben (…) Nach dem Theaterstück von Lukas Holliger muss man sagen, dass es dabei wohl auch bleiben sollte“, Süddeutsche Zeitung, 27.04.09
„Der 37-Jährige Schweizer Autor ist einer der vielversprechendsten neuen Bühnenautoren im deutschsprachigen Theater. Holliger hat in kurzen, scharfen Sätzen ein gutes, ein bedeutendes Stück geschrieben“, Stuttgarter Zeitung, 25.04.09
„Halb Gerichtsprotokoll, halb antikes Drama: In dieser Spannung oszilliert der Stücktext Holligers, wenn er etwa minutiös recherchiert die unwahrscheinlichen Zufälligkeiten auflistet, die sich summierten in den Minuten und Sekunden vor dem Zusammenstoss der beiden Flugzeuge. (…) Im Stück bleibt die Schuldfrage so komplex wie unlösbar. «Im Grunde muss der Mensch wahnsinnig werden, angesichts seiner ewigen Flüchtigkeitsfehler», sagt eine der Figuren einmal“, St.Galler Tagblatt, 23.4.2009

Uraufführung „Menschliches Versagen“, Theater Konstanz 2009


"Der schönste Tod meines Lebens"

Uraufführung, Vorstadt-Theater Basel, 2009. Regie: Ursina Greuel
Ausgezeichnet mit dem Basler "primadrama" 2009. Übersetzung ins Griechische und Polnische.  Publikation in einer polnischen Anthologie zeitgenössischer, deutschsprachiger Dramatiker.
"Holliger thematisiert lustvoll Eitelkeit und Angst vor dem Tod in einer schnelllebigen Welt, in der sich der Einzelne durch Ausdauer und Leistung von der Masse abheben muss", Basler Zeitung, 16.1.2009

"Blind Date"

"Blind date"

Uraufführung, Theaterfalle Basel, 2008. Regie: Roland Suter, Ruth Widmer.
AutorInnen: Sarah Würgler, Michèle Salmony di Stefano, Lukas Holliger
Theatrale Szenen in Basels Quartieren, Privatwohnungen, Stadtvillen, im Rheinhafen, auf dem Rhein 

 

 

Der Event transportiert schon durch die Wahl seiner Schauplätze eine unmissverständliche politische Botschaft:  (…) Tosender Applaus für die umfangreiche Crew“, Basler Zeitung, 7.5.2008
„Die Erzählstränge verknüpfen sich zunehmend und enden in einem gemeinsamen Finale. (…) Bei der liebestollen, interaktiven Theaterreise mit dabei ist das Publikum“, Schweizer Illustrierte, 2008.
„Mit diesem Stück tritt die Theaterfalle hinaus an Orte in Basel, die in der Öffentlichkeit als romantische Plätzchen wahrgenommen werden, oder aber an solche, die kaum im Bewusstsein vorhanden sind. Der öffentliche Raum wird zur Bühne“, Mittellandzeitung 29.4.2008

Basel als Bühnenbild
Blind date im Rhein-Terminal
Sarah Gärtner, Lukas Holliger


"Angst verboten"

Uraufführung, Bremer Theater, 2007. Regie: Alice Buddeberg
Hörspiel-Adaption, Schweizer Radio DRS 2, 2007. Regie: Stephan Heilmann.
Griechische Erstaufführung, Paramithias Theater, Athen, 2015. Regie: Angeliki Galbeni. Gastspiel in Thessaloniki.

 

Uraufführung,Theater Bremen, von links: Jan Byl, Siegfried W. Maschek
„…das Theater Bremen, macht durchaus schon jetzt Entdeckungen: die intelligent-witzige Inszenierung von „Angst verboten“ des jungen Autors Lukas Holliger“, Theater der Zeit, Dezember 2007
"Es ist schon paradox. So gründlich sich Lukas Holligers Figuren auch selbst belügen, haben sie doch zuweilen etwas bestechend Ehrliches an sich. Beinahe unvermittelt sagen sie dann solch wunderbare Sätze wie: "Ich habe immer im richtigen Augenblick gekniffen", Nachtkritik, 21.10.2007
"Um das Stück "Angst verboten" von Lukas Holliger habe man sich streiten müssen, so Dramaturg Marcel Klett. Viele Theater waren interessiert, doch wir waren die Ersten", taz 17.10.07
"Die Lakonie und Komik von Holligers Sprache kommt in Angeliki Galbenis psychologischer Deutung gut zur Geltung. (...) eine gelungene griechische Erstaufführung, die grossen Zuspruch beim Publikum fand", bz 26.3.2015

 

 

Vater (Lefteris Tsatsis) und Sohn (Chris Papamichael) in der griechische Erstaufführung von Holligers "Angst verboten"
Vater (Lefteris Tsatsis) und Sohn (Chris Papamichael) in der griechischen Erstaufführung

 


"Explodierende Pottwale"

"Explodierende Pottwale"

Werkstattinszenierung, Theater Heidelberg 2005
Werkstattinszenierung, Thalia Theater Hamburg, 2005. Regie: Schirin Khodadadian, Dramaturgie: John von Düffel
Uraufführung, Schauspiel Leipzig 2007. Regie: Wulf Twiehaus
Zweitaufführung, theater rampe 2009, Stuttgart. Regie: Alex Novak

 

Nominiert für den Kleist-Förderpreis 2005. Nominiert für den Stückepreis des „Heidelberger Stückemarkts“ 2005. Eingeladen zu den „Autorentheatertagen Hamburg 2005“.

Plakatvitrine Schauspiel Leipzig
Schauspiel Leipzig, Uraufführung
Zweitaufführung theater rampe, Stuttgart

„Holligers Text von 2004 ist geschliffen und vertrackt zugleich, immer wieder versichern die Figuren sich, ob man ihnen auch zuhört, manche Dialoge haben Beckett-Absurdität. Regisseur Wulf Twiehaus und sein gutes Ensemble gehen zur Uraufführung respektvoll mit dem Text um, lassen die Zwischentöne hören und die lauernden, abwägenden Blicke sehen, mit denen jeder jeden verfolgt.“, Die deutsche Bühne, 08/2007
„Lukas Holligers „Explodierende Pottwale“. Der Titel hat Charme. (…) So häufen sich witzige Aphorismen, simple Gemeinplätze und intelligente Kommentare“, Theater heute, 08/2007
„Mit „Explodierende Pottwale“ hat Lukas Holliger ein raffiniert gebautes Stück vorgelegt. Der Basler formuliert wie nebenbei wunderbare Sentenzen. Ein Abend, der Reibung erzeugt“, Leipziger Volkszeitung, 8.6.07
„Schon vor seiner Uraufführung hat es das Stück von Lukas Holliger zu einiger Berühmtheit gebracht; bei drei Stückewettbewerben war es in der Endrunde. Es geht um das paranoide Gefühl der Auflösung der Realität in lauter Szenarien, die man schon immer gefürchtet hatte“, Kulturspiegel, April 2007
„Einer der schönsten Sätze des Abends fiel in Lukas Holligers „Explodierende Pottwale“, Hamburger Abendblatt, 2005
„Explodierende Pottwale. Dieses durchweg verrückte Stück ist rasant. Es war tatsächlich exzellentes Theater“, Leipziger Internet Zeitung, 22.6.07
„…so wird das bitterböse Spiel zweier Ehepaare an einem Sonnabendnachmittag vor den Toren der Stadt zu einem seelenstarken Kammerspiel mit irritierend surrealen Momenten“, Die Welt, Hamburg, 2005

Uraufführung Schauspiel Leipzig


"Ein Intendant packt"

Uraufführung, Stadttheater St. Gallen, 2004. Grosse Bühne
Ein exklusiver Theaterabend zum Abschied von Peter Schweiger, mit Stücken und Texten von Thomas Hürlimann, Lukas B. Suter & Lukas Holliger.
"Leben ohne Spielen". Lukas Holliger verhandelt im titelgebenden Stück listig beides: die Unvereinbarkeit wie die Ununterscheidbarkeit von Theater und Leben.
Holligers Intendant hat das Draussen verlernt, er weiss nicht mehr, wie man geht, ohne bedeutend zu gehen, wie man lebt, ohne zu spielen. Doch währenddessen hat das Theater alle Wirklichkeit sowieso überwuchert;
Worthaufen, Textberge, Zitatbrocken stapeln sich nach elf Intendantenjahren, über die Bühne stolpert ein Kulissenpferd und kugeln sich die Nibelungen", St.Galler Tagblatt

 


"Letzte Worte eines Schweizers mit Kreuz"

"Letzte Worte eines Schweizers mit Kreuz"

Uraufführung, luzernertheater, 2003 (Intendanz: Barbara Mundel). Regie Kilian Hattstein
Eine Nominierung des „Tages-Anzeiger“ als „Bester Nachwuchsautor des Jahres“ in der jährlichen Kritikerumfrage der Theaterzeitschrift „theater heute“. 
Publiziert im Buch-Verlag der Zeitschrift „Theater der Zeit“, mit einem Vorwort von Marlene Streeruwitz.
2004 Hörspiel-Adaption mit Sandra Hüller als „Rebecca“, Schweizer Radio DRS 2. Regie: Stephan Heilmann. 
Öffentliche Vorführung der Hörspielfassung im Haus der Kunst, München.

Marcel Metten

„Das neue Stück des Basler Dramatikers Lukas Holliger – eine gelungene Uraufführung in Luzern. … Der 32-jährige Basler konnte von einer gezielten Förderung profitieren. Das Resultat kann sich sehen lassen. (…) Die kunstvollen Verunsicherungsstrategien des Textes und die zurückhaltende Inszenierung machen diese Uraufführung zu einem schönen Erfolg“, Tages-Anzeiger, Zürich, 12.5.2003
„Der Basler Autor begeistert Theater-Publikum und Kritiker gleichermassen. … Inzwischen sind mehr als ein halbes Dutzend seiner Werke uraufgeführt worden. Das Stück „Silberne Hochzeit“ erlebte unlängst in Bremen die deutsche Erstaufführung und wurde dort wegen grossen Erfolgs prolongiert“, Baslerstab, Basel 30.10.2003

Plakat Uraufführung luzernertheater


"Lieb mi!"

"Lieb mi!"

Uraufführung, junges theater basel 2002. Regie: Sebastian Nübling, Video: Michael Koch, Musik: Lars Wittershagen
Eingeladen ans Festival „Schöne Aussicht“ in Stuttgart 2003 & ans Schweizer Theaterfestival „Blickfelder. Gastspiele in Berlin, Heidelberg, Dresden, Landsberg, Halle.

«Lieb mi!» – der Auf-, Angst- und Glücksschrei – ist ein unterhaltsames wie nachdenkliches Jugendstück über die Unordnung der eigenen Gefühle, unkontrollierte Liebeslust und Liebesfrust, aber auch über Selbstbetrug und Selbstmitleid, Gewaltausbrüche und Existenzangst“, Basler Zeitung 19.3.2002
„Für Text und Regie von «Lieb mi» zeichnen mit Lukas Holliger und Sebastian Nübling zwei in Basel bestens bekannte Theaterprofis verantwortlich“, Basler Zeitung,März 2002.
„Das bewährte Team am Jungen Theater Basel um den Regisseur Sebastian Nübling improvisiert, angeregt durch Holligers Texte, durch alle Facetten jugendlicher Liebessehnsucht. (…) In Nüblings Regie werden die lockeren Dialoge durch radikale szenische Ausdeutungen kontrastiert. Das Zusammenspiel des Musikers Lars Wittershagen mit den jungen Darstellern generiert dabei eine poppige Oberfläche, durch die das Publikum erst dringen muss, wenn es wissen möchte, was sich hinter den coolen Fassaden verbirgt“, Aargauer Zeitung 28.2.2002

Uraufführung "Lieb mi", junges theater basel. Monika Varga, Flurina Wieler
Lukas Holliger, Sebastian Nübling
Endre Holéczy, Monika Varga, Edgar Eckert, Flurina Wieler


"Toter Pullover"

Uraufführung, Stadttheater St.Gallen, Grosse Bühne, 2002. Regie: Gian Manuel Rau. Bühne: Anne Hölck
Szenische Lesungen, Theater an der Winkelwiese, Zürich, Theater Tuchlaube, Aarau, raum33, Basel, 2001.
 
„Text und Inszenierung sind minutiös gesetzt. Ein erstaunliches Stück aus der Feder eines 31-jährigen Autors“, St.Galler Tagblatt, 18.11.2002
"Das Stück hat keinen Handlungsablauf, bietet aber kurze Einblicke in intimste Bereiche der Menschen: deren (Alb)-Träume und Erinnerungen", Blick 18.11.2002
„Tatsächlich ist die sehr sorgfältige Uraufführung auf den zweiten Blick ein Traum, der vom Überhören, Übersehen und Weitergehen handelt, und zwar befremdlich schön. (…) da ist eine höchst attraktiv inszenierte gesellige Einsamkeit, durch die die kaputte Theatralikerin Anja zurückfällt in ihre ganze Kindheit und ins Kinderalphorn bläst, dass es windet im Zuschauerraum. Der glückliche Premierenapplaus lässt vermuten, dass im «Toten Pullover» nun viele Herzen schlagen“, Neue Luzerner Zeitung, 20.11.2002
"Der knapp eineinhalbstündige Abend verwebt mehrere Erzählebenen und bildhafte Dialoge rund um die Tochter Anja: den Verlust ihres Sohnes, Geldnot und gefährliche Liebschaften - wir steigen mit den Spielern in traumweltliche Erinnerungsfetzen hinab. Wenig ist fassbar, die Menschen wirft es durch ihre Lebensszenen", Sonntagsblick, 17.11.2002
„Lukas Holligers «Toter Pullover», entstanden beim Zürcher Förderungsprojekt «DramenProzessor», ist mit einem Sprung direkt auf der Bühne des St. Galler Theaters gelandet. Lukas Holligers «Toter Pullover» unterwandert alle natürlichen Gesetzmässigkeiten. Logik und Rationalität werden ausser Kraft gesetzt. Wild wechseln Tages- und Jahreszeiten. Jungen Frauen wachsen Flügel. Der tote Vater erwacht zu neuem Leben. Konstant bleibt einzig der Raum. Die miefige Wohnung eines alten Mannes“, Tages-Anzeiger 18.11.2002
„Der Basler Lukas Holliger, Jahrgang 1971, ist einer der produktivsten und am besten vernetzten jungen Dramatiker hierzulande“, Neue Zürcher Zeitung, 18.11.2002
"Holliger ist dem St. Galler Theaterpublikum nicht unbekannt: Im Jahr 2002 hatte hier sein Stück «Toter Pullover» Premiere, gut erinnerlich in seiner ins Surreale überhöhten Szenerie und den so lakonischen wie mehrdeutigen Dialogen der Figuren. Seither hat Holliger, Jahrgang 1971, sein Talent für tiefenscharfe Stücke mit raffinierten Titeln mehrfach bewiesen", St.Galler Tagblatt, 23.4.2009

"Silberne Hochzeit"

"Silberne Hochzeit"

Uraufführung, raum33 Basel, 2001. Regie: Ursina Greuel
Deutsche Erstaufführung, Bremer Theater, 2003. Regie: Elina Finkel
Eingeladen ans Zürcher Theaterspektakel 2002. Hörspiel-Adaption Schweizer Radio DRS 2, 2004. Regie: Stephan Heilmann

„Lukas Holliger beweist in „Silberne Hochzeit“ ein Gespür für die falschen Worte im falschen Moment und für eine Auf- und Abtrittsdramaturgie hochnotpeinlicher Situationen“, Theater der Zeit, Berlin 12/2000
„Mit «Silberne Hochzeit» ist Holliger das ironische, kleine Kunststück gelungen, ohne grosse Worte eine moderne Insel der Seligen zu zeichnen, eine glückliche Zimmerschlacht zweier Taugenichtse – die nur dann ein Zittern der verliebten Sparringpartner ahnen lässt, wenn die Waffen schweigen“, Neue Zürcher Zeitung, 22.8.02
„Viel Applaus gabs im raum33, wo Lukas Holligers „Silberne Hochzeit“ uraufgeführt wurde“, Basler Zeitung, Minu’s Traderaklatsch, 14.11.2000
„Die originelle Vorlage und die zügig durchgezogene, frische Inszenierung erlauben den Protagonisten, sich von ihrer besten Seite zu zeigen“, Der Bund, 20.8.2002 
„Holliger befasst sich mit der Unmöglichkeit der versöhnlichen Verständigung zwischen den Generationen. (…) Es sind die sprachlichen Experimente, die fragmentarischen Dialoge, die den Bremer Dramaturgen dazu bewogen, „Silberne Hochzeit“ aufzunehmen. Vom internationalen Format des Autors ist er überzeugt“,Schweizer Fernsehen, 2003
„Um die Schrumpfung einiger Textpassagen des 31-jährigen Shootingstars der Schweizer Dramatikerszene ist es recht schade. Aber das schien Holliger selbst nicht so tragisch zu nehmen, immerhin war er bei der Premiere höchstselbst anwesend und liess sich vom Publikum feiern“, Weser Report, Bremen, 16.2.2003

Uraufführung "Silberne Hochzeit": Hans-Rudolf Twerenbold, Agnes Lampkin, Markus Mathis, Maja Stolle
Szenenbild Deutsche Erstaufführung
TV-Bericht Deutsche Erstaufführung "Silberne Hochzeit"


"Die Segler"

Werkstattinszenierung, Autorenwerkstatt Stadttheater Bern, 2001. Regie: Frank Schubert
Mit Mona Petri, Manuel Löwensberg u.a. Schauspielschülerinnen und -schülern der Schauspielschule Bern.
"Der junge Basler Autor Lukas Holliger hat in seinem Stück "Die Segler" von 1997 eine Versuchsanordnung in Humanphysik aufgestellt. Eine Stunde Theater zu machen ohne die Hilfe einer Handlung. Das war Holligers Interesse. Genau damit stiess das Stück im Publikum auf viel Faszination, aber auch auf Fragen. (...) Dass es auch ohne Handlung geht, das bestätigten dem Autor auch die Schauspielschüler. "Wir haben mit einem Satz angefangen und sind immer irgendwo rausgekommen", Der Bund 17.1.2001

"Zufall Blut"

"Zufall Blut"

Uraufführung, Theater im Kornhaus, Baden, 2001. Regie Christoph Moerikofer. Mit: Carol Blanc, Mark Roth, Michael Finger
3 Schauspieler in 13 Rollen. Koproduktion mit dem Theater Tuchlaube, Aarau. Diverse Gastspiele.

„Ein unterhaltsamer Figurenreigen. Eine Schauspielerin und zwei Schauspieler spielen dreizehn Rollen und erzählen  mehrere, sich zunehmend überschneidende Geschichten von der schwierigen Kunst zu Leben ohne zu bluten“, Aargauer Zeitung 21.12.2001
„In kurzen, pointenreichen Bildern erzählt Holliger aus dem beschädigten Alltag. (…) Ein präziser, stimmiger Theaterabend“, Basellandschaftliche Zeitung 2001
„Der Text lässt in manch feinen Andeutungen viel Raum für unausgesprochene Hintergründe, für Erahnbares und Verschwiegenes“, Aargauer Zeitung 21.12.2001


"Bruder & Schwester"

Theaterinstallation "Menschen 01" in den Baracken der ehemaligen Asylbewerber-Unterkunft im Sarasin-Park, Riehen. Uraufführung 2001. Regie: Monika Neun
Hanno Dinger, Regula Imboden als Bruder und Schwester.
"In Holligers "Bruder und Schwester" findet man eine Endlosschleife einer Beziehung, ein prächtiges Kammerspielchen ohne Lösungen", Basellandschaftliche Zeitung, 2001

"Begatten und Bestatten gestattet"

"Begatten und Bestatten gestattet"

Szenische Lesung, Stadttheater Bern, 2000.
Werkstattinszenierung, Rote Fabrik, Zürich, 2000. Regie: Ursina Greuel
  Ausgezeichnet mit dem Schweizer Förderpreis für junges Theater „premio 2000“.

Martin Hug, Sabine Fehr

„Die Nase ganz vorne hatte der «raum 33». Dieser Kunst- und Theaterraum präsentierte sich mit dem Theatertext «Begatten und Bestatten gestattet» von Lukas Holliger in der Regie von Ursina Greuel. Die Jury sieht in dieser Arbeit das grösste Entwicklungspotential. Der zugesprochene Premio, mit ansehnlichen 20′ 000 Franken dotiert, soll die Weiterarbeit an der Inszenierung ermöglichen“, Basler Zeitung, 4.4.2000
„Der erste Premio ging an Lukas Holliger: Der 1971 geborene Holliger ist nicht nur Bühnenautor, nicht nur Leiter der Autorenwerkstatt am Theater Basel, sondern auch Co-Leiter der Antischublade, die seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1999 im Basler (Kultur-)Raum 33 gastiert. Sein Entwurf «Begatten und Bestatten gestattet» wurde exemplarisch für das gesamte Jungdramatiker-Projekt mit dem Premio ausgezeichnet“, NZZ, 22.8.2002
„Holligers Dialoge sind nie einseitig kopflastig. (…) Irreales und Surreales eröffnen dem Publikum viel Interpretationsraum“, Basellandschaftliche Zeitung 3.10.2000


"Andere Umstände"

"Andere Umstände"

Szenische Lesung, Nachtcafé, Theater Basel, 1997
Uraufführung, théatre de poche, Biel, 1998. Regie: Susanne Steinmann.
Zweitaufführung, raum33, Basel, 1999. Regie: Monika Neun. Bühne: Robert Schweer
Eingeladen ans Theaterfestival „Hope & Glory“ in der Gessnerallee, Zürich.

„Mit dem Stück „Andere Umstände“ ist dem raum33 ein beachtlicher Start geglückt. Dieses Stück besticht durch seine knappen Dialoge und seine klare Konstruktion“, Peter Burri, Reflexe, Schweizer Radio DRS2, 1999
„Andere Umstände“ ist eine böse Farce, die an Ionesco oder Vitrac denken lässt“, Basler Programm-Zeitung, 1998
„Wir befinden uns in einem bunkerartigen Raum (eindrückliches Bühnenbild von Robert Schweer), der von der Aussenwelt mit einer schweren Stahltür abgeriegelt ist. In dieser Isolation leben eine Frau (Kristina von Holt) und ihr Verlobter (Sebastian Krähenbühl). Doch ihr Verhältnis zueinander ist brüchig“, Basler Zeitung, 15.11.1999

 

Flyer, Basler Erstaufführung, raum 33
Videostill der Bieler Uraufführung. Esther Holliger, Duc, Dieter Inhelder