"Menschliches Versagen"

Uaufführung, 2009, Theater Konstanz. Regie: Wulf Twiehaus.

 

 

2009 eingeladen zu den Baden-Württembergischen Theatertagen.
Die Hörspielfassung wird nominiert für den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden 2013.
„Holligers wuchtiger Wurf“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.6.2013
„…und das ist die Stärke des Abends. Wie in Ringen verlegt Holliger die Motive um den tragischen Kern, und im Zuschauer stellt sich die Assoziation ein, dies sei ein Ringen auch ums Verstehen“, theater heute, Juli 2009
„Im wahren Leben versucht die Bundesregierung schon länger, die Flugsicherung zu privatisieren. Bundespräsident Horst Köhler weigerte sich jedoch das Gesetz zu unterschreiben (…) Nach dem Theaterstück von Lukas Holliger muss man sagen, dass es dabei wohl auch bleiben sollte“, Süddeutsche Zeitung, 27.04.09
„Der 37-Jährige Schweizer Autor ist einer der vielversprechendsten neuen Bühnenautoren im deutschsprachigen Theater. Holliger hat in kurzen, scharfen Sätzen ein gutes, ein bedeutendes Stück geschrieben“, Stuttgarter Zeitung, 25.04.09
„Halb Gerichtsprotokoll, halb antikes Drama: In dieser Spannung oszilliert der Stücktext Holligers, wenn er etwa minutiös recherchiert die unwahrscheinlichen Zufälligkeiten auflistet, die sich summierten in den Minuten und Sekunden vor dem Zusammenstoss der beiden Flugzeuge. (…) Im Stück bleibt die Schuldfrage so komplex wie unlösbar. «Im Grunde muss der Mensch wahnsinnig werden, angesichts seiner ewigen Flüchtigkeitsfehler», sagt eine der Figuren einmal“, St.Galler Tagblatt, 23.4.2009
Uraufführung „Menschliches Versagen“, Theater Konstanz 2009