Am Feuer, 1.11.2016, Stückbox 6, neuestheater.ch. Regie: Ursina Greuel.

Mit: Agnes Lampkin, Newa Grawit, Michael Wolf und Jonas Gygax

Gefördert vom Fachausschuss Literatur, Basel-Stadt/ Baselland. Aufführung im Rahmen der “BuchBasel – Internationales LiteraturFestival 2016″. Gastspiele im Theater an der Winkelwiese Zürich, Schlachthaus Theater Bern, Burgbachkeller, Zug.

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„Ein Stück heizt ein“, SRF 2 Kultur, Kontext, 31.10.16

„Holliger stellt eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnt“, 3Sat, Kulturzeit, 20.10.16

„Von dramatischer Aktualität“, Die Oberbadische, 20.10.16

„30 Jahre nach Schweizerhalle stellt Lukas Holliger eine grosse Frage“, Schweizer Fernsehen, Kulturplatz, 19.10.16

„Der Basler Autor Lukas Holliger macht eine brisante Aussage“, Tele Basel, 1.11.16

„Holliger (…) hat mit «Am Feuer» das vielleicht erste Theaterstück geschrieben, das nur aus Fragen besteht.“, Basellandschaftliche Zeitung, 3.11.16

„Vier Sprechende paraphrasieren Fakten, die oszillierend ineinander übergehen und sich so zu einem sprachrhythmischen Text verweben“, Programm-Zeitung, Oktober 2016

„Kann man ein Theaterstück schreiben, das nur aus Fragen besteht? Holliger beweist es mit seinem neuen Stück auf subversiv raffinierte Weise.“, Alfred Schlienger, 6.11.16

Monster zertrampeln Hochhäuser, Werkstatt-Inszenierung, Schauspiel Essen 2013. Regie: Anne Spaeter
UA 9.5.2015 ARGEKultur, Salzburg. Regie: Michael Kolnberger
SE 10.5.2015 Stückbox, Basel. Regie: Ursina Greuel
Gewinner des Publikumspreises, sowie des Preises der Jugendjury bei den Autorentagen “Stück auf!” am Schauspiel Essen 2013. Nominiert für die Endrunde des “Berliner Stückemarkts 2011″.

Salzburger Monster

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“Mit dem Publikumspreis bedacht und von der Jugendjury mit Auszeichnung geadelt, geht Lukas Holliger zurück in die Schweiz. Sein Stück „Monster zertrampeln Hochhäuser“ schafft es, Wohnungsnot, Bildungsferne und Neue Musik in einen unterhaltsamen Zimmerkrieg münden zu lassen”.
WAZ, 8.4.13

„Der Schweizer Autor Lukas Holliger hat mit “Monster zertrampeln Hochhäuser” eine wunderbar-zynische Farce geschrieben“, Salzburger Nachrichten 28.4.15

„Viel Action, nicht wenig Witz, einiges Understatement! (…) „Die Aufführung bleibt packend!“ dreh-punkt kultur, Salzburg, 11.5.2015

„Ein faszinierendes Stück, in dem neben den Schauspielern der Wohnblock zur heimlichen Theaterfigur wird“, Kultur-Online, Salzburg, 11.5.2015

„Gutes Schauspielerfutter!“, Salzburger Nachrichten 11.5.2015

„Die Sprache ist dicht und hochstehend“, bz 9.5.15

„Auf dem Heimweg und am Tag danach kommt man ins Nachdenken“, Tages-Woche, Basel, 8.5.2015

„Das eindringlich interpretierte Stück von Lukas Holliger hat an der Premiere am Sonntagabend im Neuen Theater die Zuschauer begeistert und betroffen gemacht“. Wochenblatt, Arlesheim, 15.5.2015

Menschliches Versagen, UA 2009, Theater Konstanz. Regie: Wulf Twiehaus.
2009 eingeladen zu den Baden-Württembergischen Theatertagen. / 2012 Hörspieladaption für SWR2 und SRF2 Kultur. /  Die Hörspielfassung wird nominiert für den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden 2013. / Ausstrahlungen auf SRF 1, SRF 2 Kultur, Deutschlandfunk, SWR 2, Radio Bremen und NDR.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.6.2013: “Holligers wuchtiger Wurf”.

theater heute, Juli 2009: „Und das ist die Stärke des Abends. Wie in Ringen verlegt Holliger die Motive um den tragischen Kern, und im Zuschauer stellt sich die Assoziation ein, dies sei ein Ringen auch ums Verstehen“.

Süddeutsche Zeitung, 27.04.09: „Im wahren Leben versucht die Bundesregierung schon länger, die Flugsicherung zu privatisieren. Bundespräsident Horst Köhler weigerte sich jedoch das Gesetz zu unterschreiben (…) Nach dem Theaterstück von Lukas Holliger muss man sagen, dass es dabei wohl auch bleiben sollte”.

Stuttgarter Zeitung, 25.04.09: „Der 37-Jährige Schweizer Autor ist einer der vielversprechendsten neuen Bühnenautoren im deutschsprachigen Theater. Holliger hat in kurzen, scharfen Sätzen ein gutes, ein bedeutendes Stück geschrieben“. 

St.Galler Tagblatt, 23.4.2009: „Halb Gerichtsprotokoll, halb antikes Drama: In dieser Spannung oszilliert der Stücktext Holligers, wenn er etwa minutiös recherchiert die unwahrscheinlichen Zufälligkeiten auflistet, die sich summierten in den Minuten und Sekunden vor dem Zusammenstoss der beiden Flugzeuge. (…) Im Stück bleibt die Schuldfrage so komplex wie unlösbar. «Im Grunde muss der Mensch wahnsinnig werden, angesichts seiner ewigen Flüchtigkeitsfehler», sagt eine der Figuren einmal“.

Angst verboten, UA 2007, Bremer Theater. Regie: Alice Buddeberg.
Griechische Erstaufführung 2015, Paramithias Theater, Athen. Regie: Angeliki Galbeni.
Hörspiel-Adaption Schweizer Radio DRS 2. Regie: Stephan Heilmann. Gastspiel der Athener Aufführung in Thessaloniki.

Theater der Zeit, Dezember 2007: „…Marcel Klett, leitender Dramaturg am Theater Bremen, macht durchaus schon jetzt Entdeckungen: die intelligent-witzige Inszenierung von „Angst verboten“ des jungen Autors Lukas Holliger“,

Nachtkritik, 21.10.2007: Es ist schon paradox. So gründlich sich Lukas Holligers Figuren auch selbst belügen, haben sie doch zuweilen etwas bestechend Ehrliches an sich. Beinahe unvermittelt sagen sie dann solch wunderbare Sätze wie: “Ich habe immer im richtigen Augenblick gekniffen”.

taz 17.10.07: “Um das Stück “Angst verboten” von Lukas Holliger habe man sich streiten müssen, so Dramaturg Marcel Klett. Viele Theater waren interessiert, doch wir waren die Ersten”.

Vater (Lefteris Tsatsis) und Sohn (Chris Papamichael) in der griechische Erstaufführung von Holligers "Angst verboten"

bz 26.3.2015: “Die Lakonie und Komik von Holligers Sprache kommt in Angeliki Galbenis psychologischer Deutung gut zur Geltung. (…) Die Leistung aller Beteiligten brachte eine gelungene Erstaufführung zustande, die grossen Zuspruch beim Publikum fand”.

Explodierende Pottwale, UA 2007, Schauspiel Leipzig. Regie: Wulf Twiehaus. /
Zweitaufführung 2009, theater rampe, Stuttgart. Regie: Alex Novak.
Nominiert für den Kleist-Förderpreis 2005. / Nominiert für den Stückepreis des Heidelberger Stückemarkts. / Werkstattinszenierung im Theater Heidelberg. /
Eingeladen zu den “Autorentheatertagen Hamburg 2005″ / Werkstattinszenierung am Thalia Theater Hamburg. Regie: Schirin Khodadadian, Dramaturgie: John von Düffel.

Die deutsche Bühne, 08/2007: “Holligers Text von 2004 ist geschliffen und vertrackt zugleich, immer wieder versichern die Figuren sich, ob man ihnen auch zuhört, manche Dialoge haben Beckett-Absurdität. Regisseur Wulf Twiehaus und sein gutes Ensemble gehen zur Uraufführung respektvoll mit dem Text um, lassen die Zwischentöne hören und die lauernden, abwägenden Blicke sehen, mit denen jeder jeden verfolgt.“ 

Theater heute, 08/2007: “Lukas Holligers “Explodierende Pottwale”. Der Titel hat Charme. (…) So häufen sich witzige Aphorismen, simple Gemeinplätze und intelligente Kommentare.”

Leipziger Volkszeitung, 8.6.07: “Mit “Explodierende Pottwale” hat Lukas Holliger ein raffiniert gebautes Stück vorgelegt. Der Basler formuliert wie nebenbei wunderbare Sentenzen. Ein Abend, der Reibung erzeugt.” 

Kulturspiegel, April 2007: “Schon vor seiner Uraufführung hat es das Stück von Lukas Holliger zu einiger Berühmtheit gebracht; bei drei Stückewettbewerben war es in der Endrunde. Es geht um das paranoide Gefühl der Auflösung der Realität in lauter Szenarien, die man schon immer gefürchtet hatte”.

Hamburger Abendblatt, 2005: “Einer der schönsten Sätze des Abends fiel in Lukas Holligers “Explodierende Pottwale”.

Leipziger Internet Zeitung, 22.6.07: „Explodierende Pottwale. Dieses durchweg verrückte Stück ist rasant. Es war tatsächlich exzellentes Theater“

Die Welt ,Hamburg, 2005: “…so wird das bitterböse Spiel zweier Ehepaare an einem Sonnabendnachmittag vor den Toren der Stadt zu einem seelenstarken Kammerspiel mit irritierend surrealen Momenten“.

Leonce & Lena, Dialekt-Bearbeitung, junges theater basel 2006. Regie: Rafael Sanchez.
Eingeladen ans “La Bâtie – Festival de Genève 2006″.

Programmheft Hope & Glory, Zürich 2000: „Lukas Holliger und Rafael Sanchez, zwei Entdeckungen des Theaters Basel“

Neue Luzerner Zeitung 29.8.2006: „Rigorose Kürzungen öffnen den Raum für jenes Spiel, in dem das Junge Theater Basel seine Stärken ausleben kann: Für körperbetonte, zuweilen akrobatische, choreografisch und musikalisch originelle und anspruchsvolle Bühnenkunst, die unmittelbar über die Rampe springt”.

Basler Zeitung 27.2.2006: “Ebenso klug wie turbulent und unterhaltsam: Die baseldeutsche Fassung von Büchners Königskinder-Drama. (…) Holliger bleibt klugerweise dicht an der Vorlage”.

Letzte Worte eines Schweizers mit Kreuz, UA 2003, luzerner theater (Intendanz: Barbara Mundel). Regie Kilian Hattstein.
Nominierung: “Bester Nachwuchsautor des Jahres” in der jährlichen Kritikerumfrage der Theaterzeitschrift “theater heute”. /
Publiziert im Buch-Verlag der Zeitschrift “Theater der Zeit”, mit einem Vorwort von Marlene Streeruwitz. / 2004 Hörspiel-Adaption Schweizer Radio DRS2. Regie: Stephan Heilmann. /
Öffentliche Vorführung der Hörspielfassung im Haus der Kunst, München.

Tages-Anzeiger, Zürich, 12.5.2003: “Das neue Stück des Basler Dramatikers Lukas Holliger – eine gelungene Uraufführung in Luzern. … Der 32-jährige Basler konnte von einer gezielten Förderung profitieren. Das Resultat kann sich sehen lassen. (…) Die kunstvolle Verunsicherungsstrategien des Textes und die zurückhaltende Inszenierung machen diese Uraufführung zu einem schönen Erfolg.” 

Baslerstab, Basel 30.10.2003: „Der Basler Autor begeistert Theater-Publikum und Kritiker gleichermassen. … Inzwischen sind mehr als ein halbes Dutzend seiner Werke uraufgeführt worden. Das Stück „Silberne Hochzeit“ erlebte unlängst in Bremen die deutsche Erstaufführung und wurde dort wegen grossen Erfolgs prolongiert. Für sein Auftragswerk am Luzerner Theater erhielt er in der „Theater heute“-Kritikerumfrage eine Nomination als bester Nachwuchskünstler des Jahres…“

Lieb mi!, UA 2002, junges theater basel. Regie: Sebastian Nübling.
Eingeladen ans Festival “Schöne Aussicht” in Stuttgart 2003. / Eingeladen ans Schweizer Theaterfestival “Blickfelder. / Gastspiele in Berlin, Heidelberg, Dresden, Landsberg, Halle.

Basler Zeitung 19.3.2002: «Lieb mi!» – der Auf-, Angst- und Glücksschrei – ist ein unterhaltsames wie nachdenkliches Jugendstück über die Unordnung der eigenen Gefühle, unkontrollierte Liebeslust und Liebesfrust, aber auch über Selbstbetrug und Selbstmitleid, Gewaltausbrüche und Existenzangst”.

Aargauer Zeitung 28.2.2002: „Das bewährte Team am Jungen Theater Basel um den Regisseur Sebastian Nübling improvisiert, angeregt durch Holligers Texte, durch alle Facetten jugendlicher Liebessehnsucht. (…) In Nüblings Regie werden die lockeren Dialoge durch radikale szenische Ausdeutungen kontrastiert. Das Zusammenspiel des Musikers Lars Wittershagen mit den jungen Darstellern generiert dabei eine poppige Oberfläche, durch die das Publikum erst dringen muss, wenn es wissen möchte, was sich hinter den coolen Fassaden verbirgt“.

 

 

 

 

“Für Text und Regie von «Lieb mi» zeichnen mit Lukas Holliger und Sebastian Nübling zwei in Basel bestens bekannte Theaterprofis verantwortlich“, Basler Zeitung,März 2002.

Toter Pullover, UA 2002, Stadttheater St.Gallen, Grosse Bühne. Regie: Gian Manuel Rau.
2001 Szenische Lesungen im Theater an der Winkelwiese, Zürich, Theater Tuchlaube, Aarau und im Basler raum33.

St.Galler Tagblatt, 18.11.2002: „Text und Inszenierung sind minutiös gesetzt. Ein erstaunliches Stück aus der Feder eines 31-jährigen Autors.“ 

Blick 18.11.2002: “Das Stück hat keinen Handlungsablauf, bietet aber kurze Einblicke in intimste Bereiche der Menschen: deren (Alb)-Träume und Erinnerungen”.

Neue Luzerner Zeitung, 20.11.2002: „Tatsächlich ist die sehr sorgfältige Uraufführung auf den zweiten Blick ein Traum, der vom Überhören, Übersehen und Weitergehen handelt, und zwar befremdlich schön. (…) da ist eine höchst attraktiv inszenierte gesellige Einsamkeit, durch die die kaputte Theatralikerin Anja zurückfällt in ihre ganze Kindheit und ins Kinderalphorn bläst, dass es windet im Zuschauerraum. Der glückliche Premierenapplaus lässt vermuten, dass im «Toten Pullover» nun viele Herzen schlagen“.

Sonntagsblick, 17.11.2002: Der knapp eineinhalbstündige Abend verwebt mehrere Erzählebenen und bildhafte Dialoge rund um die Tochter Anja: den Verlust ihres Sohnes, Geldnot und gefährliche Liebschaften – wir steigen mit den Spielern in traumweltliche Erinnerungsfetzen hinab. Wenig ist fassbar, die Menschen wirft es durch ihre Lebensszenen.

Tages-Anzeiger 18.11.2002: „Lukas Holligers «Toter Pullover», entstanden beim Zürcher Förderungsprojekt «DramenProzessor», ist mit einem Sprung direkt auf der Bühne des St. Galler Theaters gelandet. Lukas Holligers «Toter Pullover» unterwandert alle natürlichen Gesetzmässigkeiten. Logik und Rationalität werden ausser Kraft gesetzt. Wild wechseln Tages- und Jahreszeiten. Jungen Frauen wachsen Flügel. Der tote Vater erwacht zu neuem Leben. Konstant bleibt einzig der Raum. Die miefige Wohnung eines alten Mannes“. 

Neue Zürcher Zeitung, 18.11.2002: „Der Basler Lukas Holliger, Jahrgang 1971, ist einer der produktivsten und am besten vernetzten jungen Dramatiker hierzulande.“ 

St.Galler Tagblatt, 23.4.2009:“Holliger ist dem St. Galler Theaterpublikum nicht unbekannt: Im Jahr 2002 hatte hier sein Stück «Toter Pullover» Premiere, gut erinnerlich in seiner ins Surreale überhöhten Szenerie und den so lakonischen wie mehrdeutigen Dialogen der Figuren. Seither hat Holliger, Jahrgang 1971, sein Talent für tiefenscharfe Stücke mit raffinierten Titeln mehrfach bewiesen”.

Silberne Hochzeit, UA 2001, raum33 Basel. Regie: Ursina Greuel. /
Deutsche Erstaufführung 2003, Bremer Theater, Regie: Elina Finkel.
Eingeladen ans Zürcher Theaterspektakel 2002. / 2004 Hörspiel-Adaption Schweizer Radio DRS 2. Regie: Stephan Heilmann.

Theater der Zeit, Berlin 12/2000: „Lukas Holliger beweist in „Silberne Hochzeit“ ein Gespür für die falschen Worte im falschen Moment und für eine Auf- und Abtrittsdramaturgie hochnotpeinlicher Situationen.“ 

Schweizer Fernsehen, 2003: “Holliger befasst sich mit der Unmöglichkeit der versöhnlichen Verständigung zwischen den Generationen. (…) Es sind die sprachlichen Experimente, die fragmentarischen Dialoge, die den Bremer Dramaturgen dazu bewogen, “Silberne Hochzeit” aufzunehmen. Vom internationalen Format des Autors ist er überzeugt”

NZZ, 22.8.02: “Mit «Silberne Hochzeit» ist Holliger das ironische, kleine Kunststück gelungen, ohne grosse Worte eine moderne Insel der Seligen zu zeichnen, eine glückliche Zimmerschlacht zweier Taugenichtse – die nur dann ein Zittern der verliebten Sparringpartner ahnen lässt, wenn die Waffen schweigen”.

Basler Zeitung, Minu’s Traderaklatsch, 14.11.2000: “Viel Applaus gabs im raum33, wo Lukas Holligers “Silberne Hochzeit” uraufgeführt wurde”.

Der Bund, 20.8.2002: “Die originelle Vorlage und die zügig durchgezogene, frische Inszenierung erlauben den Protagonisten, sich von ihrer besten Seite zu zeigen”.

 

 

 

 

 

 

 

Weser Report, Bremen, 16.2.2003: “Um die Schrumpfung einiger Textpassagen des 31-jährigen Shootingstars der Schweizer Dramatikerszene ist es recht schade. Aber das schien Holliger selbst nicht so tragisch zu nehmen, immerhin war er bei der Premiere höchstselbst anwesend und liess sich vom Publikum feiern”.

Pausenrehe und Platzhirsche, UA, 2001.Theater an der Sihl.
Co-Autorenschaft mit Dörthe Braun, Guy Krneta, Kaspar Manz, Paul Steinmann.
Regie: Crescentia Dünsser, Sascha Hawemann, Sebastian Nübling, Otto Kukla und Christoph Marthaler.
Eines der größten internationalen Jugendkulturprojekte. / Diverse Gastspiel u.a. am Schauspielhaus Bochum. /
Diverse Nachinszenierungen, u.a. 2005 TheaterFOXFIRE in Co-Produktion mit DSCHUNGEL WIEN. Regie: Corinne Eckenstein.

Neue Zürcher Zeitung, 29.5.01: «Pausen-Rehe und Platz-Hirsche» an den Nordrhein-Westfälischen Theatertagen in Münster, Marcelo Diaz und die Darsteller erhielten Standing Ovations von Theaterschaffenden, die in Traditionshäusern wie Köln, Düsseldorf oder Bochum arbeiten. In Berlin, am 6. deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen, spielte man die Inszenierung im viermal ausverkauften Carrousel-Theater und liess sich von Kritikern als Highlight bezeichnen.

Der Bund, 23.1.2001: Für das Schweizer Projekt «Pausen-Rehe & Platz-Hirsche», uraufgeführt im Theater an der Sihl in Zürich, haben die Autoren Dörthe Braun, Lukas Holliger, Guy Krneta, Kaspar Manz und Paul Steinmann anhand langwieriger Recherchen eine Fülle an Textmaterial zusammengestellt, aus dem die Regisseure Crescentia Dünsser, Sascha Hawemann, Sebastian Nübling, Otto Kukla und Christoph Marthaler gemeinsam mit Studierenden der Theater-Hochschule Zürich eine Auswahl getroffen und Szenen erarbeitet haben.

Wiener Kurier, 3.10.2005: Die auf der Bühne erzählten Geschichten Texte: Dörthe Braun, Lukas Holliger, Guy Kmeta, Kaspar Manz könnte auch das Leben so geschrieben haben.

Der Standart, Wien, 3.10.2005: Neun Jugendliche von Wien lassen in Episoden die knallharten Bedingungen – den psychischen Terror und die physische Gewalt – kurz ihren Überlebenskampf am Schulhof auferstehen”.

Aus dem offiziellen Projektbeschrieb: Das internationale Projekt wurde 1999 von sieben Theatern ins Leben gerufen. Dem carrousel Theater an der Parkaue, Berlin, Théâtre des Jeunes Années, Lyon, het MUZtheater, Zaandam (Niederlande), Teatro O Bando, Palmela (Portugal), Theater an der Sihl, Zürich, Tomsky Dramatichesky Teatr, Tomsk (Russland) und das Education Department des Royal National Theatre, London.

Die Theater beauftragten verschiedene Autoren, Stücke unter dem Leitwort „Europäische Schulhofgeschichten“ zu verfassen. Schließlich wurden die entstandenen Werke von den entsprechenden Theatern inszeniert und auf dem 6. Deutschen Kinder- und Jugendtheater-Treffen in Berlin und auf der Biennale du Théâtre, Jeunes Publics in Lyon präsentiert.

Die Autoren haben bewusst kein fertiges, zusammenhängendes Stück abgeliefert, sondern vielmehr eine „Materialsammlung“ erstellt und diese dann zur Inszenierung an eine Gruppe von Regisseuren weitergegeben, die die Texte nach ihren Vorstellungen umgesetzt haben. Der Reiz des „Stücks“ liegt damit gerade in seinem „unhomogenen, unfertigen“ Charakter, wie Lukas Holliger betont.

Begatten und Bestatten gestattet, Werkstattinszenierung 2000, Rote Fabrik, Zürich. Regie: Ursina Greuel
Ausgezeichnet mit dem Schweizer Förderpreis für junges Theater “premio 2000″. / Szenische Lesung im Stadttheater Bern.

Basler Zeitung, 4.4.2000: “Die Nase ganz vorne hatte der «raum 33». Dieser Kunst- und Theaterraum präsentierte sich mit dem Theatertext «Begatten und Bestatten gestattet» von Lukas Holliger in der Regie von Ursina Greuel. Die Jury sieht in dieser Arbeit das grösste Entwicklungspotential. Der zugesprochene Premio, mit ansehnlichen 20′ 000 Franken dotiert, soll die Weiterarbeit an der Inszenierung ermöglichen”.

NZZ, 22.8.2002: “Der erste Premio ging an Lukas Holliger: Der 1971 geborene Holliger ist nicht nur Bühnenautor, nicht nur Leiter der Autorenwerkstatt am Theater Basel, sondern auch Co-Leiter der Antischublade, die seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1999 im Basler (Kultur-)Raum 33 gastiert. Sein Entwurf «Begatten und Bestatten gestattet» wurde exemplarisch für das gesamte Jungdramatiker-Projekt mit dem Premio ausgezeichnet”.

Basellandschaftliche Zeitung 3.10.2000: “Holligers Dialoge sind nie einseitig kopflastig. (…) Irreales und Surreales eröffnen dem Publikum viel Interpretationsraum”.

Andere Umstände, Zweitaufführung 1999, raum33, Basel. Regie: Monika Neun.
Eingeladen ans Theaterfestival “Hope & Glory” in der Gessnerallee, Zürich.

Reflexe, Schweizer Radio DRS2, 1999: „Mit dem Stück „Andere Umstände“ ist dem raum33 ein beachtlicher Start geglückt. Dieses Stück besticht durch seine knappen Dialoge und seine klare Konstruktion“

Basler Zeitung, 15.11.1999: “Wir befinden uns in einem bunkerartigen Raum (eindrückliches Bühnenbild von Robert Schweer), der von der Aussenwelt mit einer schweren Stahltür abgeriegelt ist. In dieser Isolation leben eine Frau (Kristina von Holt) und ihr Verlobter (Sebastian Krähenbühl). Doch ihr Verhältnis zueinander ist brüchig: Er beschränkt sich darauf, sich mit Zungenküssen die Liebe zur Frau aufrecht zu erhalten; in erster Linie aber hängt er seinen eigenen Gedanken nach und beschafft sich draussen Material, um damit seinen Bau zu erweitern. Sie fühlt sich vernachlässigt und hat ihren scheinbar totkranken Vetter (Mathis Künzler) bei sich aufgenommen”.

In your shoes. UA 1999, Kleine Bühne, Jugendclub Theater Basel (Schauspielchef: Stefan Bachmann). Regie: Martin Frank.
UA am Jugendtheaterfestival “Neuschnee III”.

Aus “In your shoes” 1999: “Die ganze Welt ist ja Theater. Überall werden heutzutage Rollen angeboten und alle, die auf die Welt kommen, spielen letztlich überhaupt keine Rolle, weil nämlich die Rollen, die sie annehmen ausschliesslich lauter Vorfabrizierte sind.

Die erfolglosesten Rollenanbieter der Welt, das sind ja die Eltern. Eltern haben ja für ihre Kinder immer schon die präzisesten Rollenvorstellungen im Kopf, sind aber gleichzeitig die schlechtesten Regisseure. Deshalb steigen die Kinder auch nacheinander alle aus.

Für Eltern scheint ja tatsächlich alles davon abzuhängen, ob sie ihre Rollen überzeugend spielen, und dass sie vor den Augen der Kinder ihren Text nicht vergessen. Aber spätestens nach fünf Jahren Ehe haben alle ihren Text vergessen und spielen vor leeren Rängen”.

Der Prozess, Dialektcollage nach Franz Kafka. UA  1999, Jugendclub Theater Basel (Intendanz: Michael Schindhelm). Regie: Martin Frank

Basler Zeitung 24.1.1998: “Die Treppe hinunter ins Innenleben des Theaters Basel, ein Gang mit Garderobeschränken, Lavabos und Merkblättern wird zum Foyer der Probebühne IV: Franz Kafkas «Prozess» hat dort Premiere. Lukas Holliger, ein Autor aus der – noch so ein Projekt – Autorenwerkstatt des Theaters, schrieb die Bühnenfassung zu Kafkas Roman, eine lose Abfolge von Szenen.

Sparsamer Einsatz der Requisiten, einfaches Bühnenbild, ein paar musikalische Akzente, eine sprachlich und schauspielerisch gute Leistung (…) zeugt einmal mehr von der Qualität und, wenn man das so sagen kann, Professionaliät der Arbeit des Jugendclubs”.